Branding · Digital Design · Logodesign
Schönberger Räderei

Fahrrad­laden als genossen­schaftliche Marke an der Ostsee

Die Schönberger Räderei ist Fahrradladen, Werkstatt und Genossenschaft in einem. Für ihren Auftritt entstand eine visuelle Identität, die bewusst nicht nach klassischem Fahrradhandel aussieht: norddeutsch, ein wenig rau und mit genügend Eigenwilligkeit, um zwischen Werkstatt, Ostseeküste und Fahrradkultur wiedererkennbar zu bleiben.

Aus Logo, Typografie, Illustrationen und einer markanten Farbwelt entwickelte sich ein flexibles Gestaltungssystem – vom Laden und der Geschäftsausstattung über Bekleidung und Fahrzeuge bis zur Website und digitalen Kommunikation.

Eine Marke mit Ecken, Kanten und Küstenbezug

Die Räderei sollte nicht wie eine weitere austauschbare Fahrradmarke auftreten. Ausgangspunkt war deshalb weniger das einzelne Logo als eine eigene Bildwelt: Fahrräder treffen auf maritime Anspielungen, technische Elemente auf bewusst raue Texturen und klare Flächen.

Petrol, Gelb und Weiß bilden das farbliche Grundgerüst. Dazu kommen kräftige Typografie, Sterne, Illustrationen und Collagen, die je nach Anwendung neu kombiniert werden können. So bleibt die Gestaltung wiedererkennbar, ohne auf jedem Medium identisch aussehen zu müssen.

Von der Werkstatt bis auf die Straße

Ein Corporate Design für einen Fahrradladen findet nicht nur auf Briefpapier statt. Die Marke wurde deshalb von Beginn an für sehr unterschiedliche Berührungspunkte gedacht: Schaufenster und Außenwerbung, Fahnen, Fahrzeuge sowie Kleidung und Ausrüstung.

Gerade auf den größeren Flächen kann das Erscheinungsbild seine plakative Seite ausspielen. Auf Trikots, Handschuhen oder Helmen funktionieren dieselben Elemente dagegen fast wie Abzeichen einer eigenen Radsportkultur.

Digital weitergedreht

Für die Website wurde das visuelle System nicht einfach auf einen Bildschirm übertragen. Typografie, Farben, Illustrationen und die collageartige Bildsprache bilden auch digital den Rahmen, während Produkte, Leistungen und Inhalte klar im Vordergrund bleiben.

Das responsive Design führt den Auftritt über Desktop, Tablet und Smartphone fort und schafft gleichzeitig die Grundlage für weitere digitale Anwendungen der Marke.

Kommunikation, die nach Räderei aussieht

Auch Kampagnenmotive und Social Media greifen auf denselben visuellen Baukasten zurück. Fotografien können mit Illustrationen, typografischen Fragmenten und grafischen Flächen kombiniert werden, ohne dass jedes Motiv nach einem festen Raster aufgebaut sein muss.

Dadurch entsteht eine Kommunikation, die wechseln darf: mal reduziert, mal laut, mal produktbezogen – aber immer eindeutig Räderei.

Die Marke am Produkt

Am Ende begegnet das Erscheinungsbild den Kund:innen dort, wo es am naheliegendsten ist: am Fahrrad und an allem, was dazugehört. Zubehör, Bekleidung, Taschen und weitere Anwendungen verlängern die Marke über Laden und Werbung hinaus.

Damit wird aus dem Corporate Design kein Satz einzelner Gestaltungsvorlagen, sondern ein System, das sich auf neue Medien und Produkte übertragen lässt, ohne seinen Charakter zu verlieren.

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